Was will das Werkatelier?

Das Werkatelier möchte den Kindern die Möglichkeit geben gestalterisch und künstlerisch tätig zu sein. Das Tüfteln, Erforschen und Ausprobieren sind im Werkatelier besonders wichtig. Die Kinder arbeiten ganz nach den eigenen Vorstellungen und können dabei.

Malen,
Modellieren mit Ton,
Werken mit Holz, Papier oder Stoff

Die Kinder werden während dem Prozess fachkundig angeleitet und begleitet. Die Werkarbeiten entstehen sehr individuell. Das Kind arbeitet ohne Druck und das Endprodukt ist oft Nebensache.

 

Leitung und Infos: Claudia Vanz, Weingartenstr. 9, 8181 Oberhöri, E-Mail: cgvanz@swissonline.ch

Kindergärtnerin, Hausfrau und Mutter von drei erwachsenen Kindern

Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste 2008-2009 CAS Kurs: "Kunst-Bilden-Gesellschaft"

 

Sieben Grundlagen der Kreativität

1. Selbstvertrauen:

Das Kind soll Raum und Zeit haben um sein Werk in Herstellung und Vollendung zu "erfahren". So kann es seine Vorstellungen entwickeln und seine Phantasie entfalten.

2. Das Ungewöhnliche zulassen:

Die Kinder sollen spüren, dass es völlig in Ordnung ist, wenn sie auf ihre eigene, unvoreingenommene innere Stimme hören. Es ist wünschenswert, wenn die Kinder eigene Wege gehen und ausbrechen aus dem, was alle anderen tun.

3. Erkundung und Planung:

Das Kind wird ermuntert, ein Projekt durchzuplanen. Zuerst soll das Kind aber ohne Kritik probieren und experimentieren können. Nachdem sie ihre Materialien erkundet und entwickelt haben, stellen sich bei den Kindern Denkmuster und planvolle Handlungen beinahe von selbst ein.

4. Offenheit:

Der erste Kontakt mit neuen Erfahrungen, kulturellen Begebenheiten, Spielen und anderen Aktivitäten fördert ursprüngliches, unvoreingenommenes Denken und die Phantasie. Dem Kind stehen Materialien zur Verfügung, mit denen es ohne besondere Zielvorgaben seine Entdeckungen machen kann.

5. Einfälle würdigen:

Jedes Kind wird ermuntert, seine eigenen Einfälle selbstbewusst zu würdigen und auch die der anderen zu berücksichtigen, um so neue Ideen entwickeln zu können. Eine zu offensichtliche Überwachung der Arbeit kann sich hemmend auf die Kreativität auswirken. Konkurrenzdenken auslösen oder die mutige Entfaltungsfreude der Kinder einschränken. Es wird ehrlich gelobt.

6. Phantasie zulassen und fördern:

Das Kind soll in seine Phantasie eintauchen können, frei und ohne Angst vor Kritik oder Kontrolle von aussen. Denn Menschen, die sich nicht wohl fühlen, wenn sie Phantasie entwickeln wollen, behindern ihre eigenen Kreativität. Das Entfalten von Phantasien soll ein positives Erleben sein und Spass machen.

7. In neuen Bahnen denken:

Das Kind soll zum Denken in neuen Bahnen ermuntert werden. Es soll herumexperimentieren, Neues ausprobieren und Fehler machen dürfen. Gerade aus Fehlern und Misserfolgen lernen die Kinder häufig am Meisten. Die Kinder sollen ermuntert werden, auch einmal die entgegengesetzte Richtung auszuprobierendie unbestrittenen Pfade, das vermeintliche Alberne oder das Ungewöhnliche. Entdeckungen lassen sich jeden Tag machen!